"DIE TOLLKÜHNEN MENSCHEN IN IHREN KLAPPRIGEN KISTEN"
so hat der frühere Regierungssprecher der Bundesrepublik Deutschland, Otto Hauser, die Allgäu-Orient-Rallye in einen Satz beschrieben.

 

Es ist das letzte automobile Abenteuer der Gegenwart.

In einer Zeit, in der die Welt ohne Navigationssysteme, Mobiltelefone, Internet & Facebook nicht mehr zu funktionieren scheint, versuchen auch dieses Jahr wieder 104 Teams dem medialen Alltag zu entrinnen und stellen sich dem Orientabenteuer.

 



Das Team sollte in möglichst kürzester Zeit die Strecke von ca. 7000 km von Oberstaufen nach Baku, Azerbaijan zurücklegen.

 

Die Regeln:

 

- Ein Team besteht aus 6 Mitgliedern und 3 Autos

- Jedes Auto darf max. 1111,-€ wert sein oder muss min. 20 Jahre alt sein

- Es dürfen keine Navigationssystemen benutzt werden

- Es dürfen weder Mautstrassen noch Autobahnen benutzt werden

- Täglich müssen min. 555km, max jedoch 666 km gefahren werden

- Die Übernachtung darf max. 11,11€ im Durchschnitt kosten

 

 Klasse. Und dann?

 

Dann kommt das Beste! Der Gewinn ist ein...


...Kamel. Ja, ein Kamel.

Dieses bleibt natürlich in Aserbaidschan. Welches Kamel will schon in Deutschland wohnen?! Es kommt, wie alles bei der Allgäu-Orient-Rallye, einem guten Zweck zugute und wird einem jungen Beduinen geschenkt, der somit eine Lebensgrundlage hat.

Auch die Rallyeautos werden im Ziel verkauft und deren Erlöse werden gemeinnützig verwendet.

 

 

 


Die Allgäu-Orient-Rallye ist von Anfang an nicht nur eine Fun-Rallye!

Hier ein paar Projekte, die mit Hilfe der Allgäu-Orient-Rallye in den vergangenen Jahren realisiert wurden:

 

  • Nähmaschinen für Frauenarbeitsschulen: Nachdem 2011 Syrien nicht erreicht werden konnte, konnte auch das Frauenprojekt „Nähmaschinen für Salamya“ nicht umgesetzt werden. Mehr als 100 gespendete Nähmaschinen wurden kurzfristig vom türkischen Schulministerium übernommen. Das Ministerium hat mit den Maschinen insgesamt drei bedürftige „Frauenarbeitsschulen“ in Anatolien ausgestattet. Fotos und weitere Informationen folgen.

 

  • Autogelder für den Türkischen Halbmond: Dank Unterstützung der türkischen Regierung bleiben die Erlöse aus der „Verwertung“ der wegen den Syrienunruhen in der Türkei zurückgelassenen Rallyefahrzeug nicht beim türkischen Staat. Die Türkei unterstützt mit den Geldern den „Türkischen Halbmond“, eine Organisation ähnlich dem „Roten Kreuz“. Aus der Fahrzeugverwertung kam nach mündlichen Informationen bisher ein Betrag von 220000 Euro zusammen. (Dankschreiben des Türkischen Halbmonds-Präsidenten)

 

  • In Kooperation mit dem World Food Programm, den Vereinten Nationen und der jordanische Allianz gegen Hunger haben wir bereits mehrere Projekte im humanitären Bereich laufen:So steht eine Käserei im Beduinendorf Al Rabia (Südlich von Amman), die voll aus unseren Mitteln finanziert wurde, vor der Vollendung. Sie wird zunächst mindestens fünf armen Beduinenfamilien Einkommen und Arbeit bringen (damit haben wir schon mehr bewirkt als mancher Entwicklungshilfepolitiker ;-))

 

  • Kompletter Krankenwagen an das Paralympic Komitee in Jordanien gespendet

 

  • 100 Rollstühle an Bedürftige in Amman übergeben

 

  • 3 Tonnen Spielzeug und Kleidung für palästinänsische Flüchtlingslager gespendet

 

  • 300 Kinder konnten mit Hörgeräten versorgt werden

...und, und, und...

 

(weitere Infos auf www.allgaeu-orient.de)